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| TRANSITE UND GRENZÜBERSCHREITENDE POST |
| Niederländisch-Indien - Thurn & Taxis (Herzogtum Nassau): 1847, Francobrief aus BATAVIA 29.12. eines deutschen "Dirigierenden Sanitäts-Offiziers" in der holländischen Armee per Overlandmail über ALEXANDRIA FE 6 1848 und Marseille nach Dietz, vs. Sanitätsstempel von Malta, ausführlicher mehrseitiger Bericht über die Zustände im Lande, Freimaurer usw., hochinteressanter und seltener Beleg. |
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| TRANSITE UND GRENZÜBERSCHREITENDE POST |
| NDP-Argentinien: 1869, 1/4 Gr.viol., 2x 5 Gr.ockerbraun und 2x 2 Gr.blau auf Überseebrief aus K2 MÜLHEIM A.D. RUHR 6.9.69 nach Buenos Ayres, Leitweg über England, mit Ra1 P.P., Kuvert oben Oberklappe nicht vollständig (unbedeutend), sonst insgesamt sehr gut erhaltene 14 1/4 Gr.-Frankatur. |
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| TRANSITE UND GRENZÜBERSCHREITENDE POST |
| NDP-Argentinien: 1869, 5 Gr.ockerbraun, 1/2 Gr.orange, 2 Gr.blau und 10 Gr.braungrau im Paar auf Überseebrief der 2.Gewichtsstufe aus K1 PYRMONT 5.9.69 nach Buenos Ayres, Leitweg über England, mit Ra1 P.P., trotz fehlerhafter Erhaltung sehr seltene 28 1/2 Gr.-Frankatur. |
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| KLASSISCHE FELD- UND MILITÄRPOST |
| 1813, Befreiungskriege, Sachsen, "Schlachtfeld bey Hoyerswertha (Hoyerswerda) den 29ten May 1813", Brief des Leutnants Sartorius geschrieben einen Tag nach dem Gefecht nach Heidelberg ("unter Kommando des französischen Armee-Corps des Herzogs von Reggio, Marschall Dutinont"), hochinteressanter Bericht an seine Mutter, u.a. "So hatten wir gestern wieder ein Spektakel mit einem aus Preußen und Russen combinirten Armee Korps, welches uns auf unserem Marsch nach Berlin aufhalten wollte. Die Herren Friedrichs Söhne griffen uns ab, wurden aber barbarisch zurückgeschlagen ... Eine 12-Pfünder flog so nah an meinem Kopf vorbei, daß sie mir den Huth... Meinen letzten Brief, den ich nach der Schlacht bey Bautzen geschrieben..." usw., durch die authentische Schilderung besonders seltener Beleg, gut erhalten(Abb. Inhalt siehe www). |
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| KLASSISCHE FELD- UND MILITÄRPOST |
| 1744, Österreichischer Erbfolgekrieg, Wien, Kurierbrief mit Briefkopf "Maria Theresia von Gottes Gnaden zu Ungarn und Böhmen, Königin, Erzherzogin zu Oesterreich" mit eigenhändiger Unterschrift an den Grafen Esterhaszy, "Unserem Bevollmächtigtem Ministro am Königl.-Pollnisch- und Chur-Sächsischen Hof", rs. ist der Name des Kuriers "pr. Cour. Klees" angegeben, zweiseitiger Brief, hochinteressanter Inhalt u.a. über "...die betrübte Nachricht von den Fall der Haubt Stadt Prag" und die beschleunigten Bemühungen um die Hilfe sächsischer Truppen, besonders der sächsische Oberbefehlshaber Herzog von Sachsen-Weißenfels soll umworben werden, die ursprünglich 50000 Taler sollen nach den durch den Fall Prags geänderten Umständen besonders eingesetzt werden (Bestechnungsgelder), beiliegend Briefinhalt eines Briefinhalts von General Bathyan aus dem Hauptquartier Lochowiz vom 17.9.1744 über sächsische Hilfsleistungen u.a., gut erhaltene Seltenheit. |
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| KLASSISCHE FELD- UND MILITÄRPOST |
| 1848, Revolution in Thüringen (Truppen des Königs von Sachsen besetzten das Großherzogtum Sachsen-Weimar), Brief des (späteren) sächsischen Generals von Schimpff an seine Frau nach Leipzig, klarer K1 WEIMAR 13.10., hochinteressanter tagebuchartiger mehrseitiger Inhalt über die politischen und militärischen Ereignisse, taxiert mit 14 Pfg. (Schimpff verschickte den Brief nicht per Feldpost portofrei, obwohl ihm das zustand), ausgezeichnet erhalten. |
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| KLASSISCHE FELD- UND MILITÄRPOST |
| 1674, Koalitionskrieg Brandenburg-Österreich-Niederlande gegen Frankreich, kurbrandburgisches "Haubt Quartier zu Schweinfurt, den 5.9.1674", gedruckte "Salva guarde" an die Grafschaft Castell des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm mit seiner Unterschrift, Mitteilung an seine Offiziere und Soldaten, dass die Grafschaft von Plünderung, Einquartierung, Nachtlagern, Raub und Brandschatzung ausgenommen ist, sehr seltenes brandenburgisches Belegstück zu diesem Kriegsschauplatz (am 23. August 1674 setzte sich ein 20.000 Mann starkes brandenburgisches Heer von der Mark Brandenburg Richtung Elsaß in Marsch), gut erhalten. |
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| BAYERN - Dienstmarken |
| 50 Pfg. Luitpold Type I Dienst mit E-Lochung ungebraucht, sehr selten, gut gezähnt, zentriert und erhalten, neues Fotoattest Helbig BPP (Mi. 2.500,-). |
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| PREUSSEN - Markenteil |
| 1 Sgr.schw./feuerrot, voll-/breitrandiges Luxusstück mit klarem NSt."812" auf Brief aus L2 LAUENBURG 1.5. nach Bütow, sehr schöner und seltener sowie tadelleoser Ausnahmebeleg, neues Fotoattest Brettl BPP "Frische, leuchtende Farbe der seltenen Nuance" (Mi. 1.800,-). |
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| PREUSSEN - Ganzsachen |
| 4 Sgr.braun Oktogon mit Perlüberdruck und Zusatzfrankatur 1 Sgr.karmin als Auslandsbrief von Ra2 BONN 6.8.(1860) nach England mit Leitweg hs. über Frankreich, so auch gelaufen, vorderseitig roter preußischer P.D. und LONDON PAID AU 8 60, die Marke voll-/breitrandig und tadellos, beim Kuvert fehlt rs. die Oberklappe, jedoch eine der ganz wenigen U14 mit ZuF in sonst guter Erhaltung (die wenigen anderen Stücke haben meist radierte oder übermalte Adressen), allererste Seltenheit in insgesamt guter Erhaltung, sign.Drahn, Fotoattest Brettl BPP (Mi. 8.000,-++). |
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| PREUSSEN - Ganzsachen |
| 3 Pfg.viol. Gzs. mit sauberen Taxis-K1 HANAU 29.8. als sehr seltener Ortsbrief von dort, minimal wellig, hübscher Beleg für den Taxis-Spezialtarif von 1/4 Sgr., gut erhalten, Fotoattest Flemming BPP (Mi. 1.900,-) |
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| PREUSSEN - Ganzsachen |
| 5 Sgr.lila Oktogon mit ZuF 1 Sgr.rosa aus K2 STRALSUND 3.12. als Paketbegleitung aus K2 STRALSUND 3.12. nach Berlin, rs. Klebezettel abgefallen (unbedeutend, zu dieser Zeit rs. nur Nr. ohne Ortsangabe), die Marke breitrandig, Kleinformate mit ZuF sind seltener als Großformate, sehr sauber erhalten. |
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| PREUSSEN - Ganzsachen |
| 6 Sgr.grün Oktogon Großformat mit Ra2 NEIDENBURG 2.11. als Paketbegleitung nach Halberstadt, vs. klarer K2 HALBERSTADT PACKKAMMER, ohne Klebezettel (original, wohl vergessen), für die schwierigen Großformate und von allen Oktogonen der Ausgabe mit Seidenfaden das seltenste Exemplar in überdurchschnittlicher Erhaltung, Fotoattest Flemming BPP (Mi. 3.000,-). |
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| SACHSEN - Vorphilatelie |
| 1850, Dresden, Quittungsmarke "No.322" der Stadtpost mit klarem Ra3 ST.POST 10.Sept.. V.10 U. auf handschriftlicher Quittung vom gleichen Tag "Am 10ten September 1850 zur Post gegeben durch ...", breitrandig geschnitten, allergrößte Seltenheit, nur ganz wenige gebrauchte Quittungsmarken bekannt (lt. FG Sachsen auf Quittung/Briefteil nur 3x), sehr gut erhalten. |
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| SACHSEN - Markenteil |
| Großbritannien, 2x 2 Ngr. Johann und 10 Ngr. Johann mit NSt."2" nebst K2 LEIPZIG 3.MAI 56 (!!) auf R-Auslandsbrief nach London, 3x R-Stempel und rs. Weiterfrancovermerk von 9 Ngr. (dabei die hohe Vergütung von 5 Ngr. für Einschreiben, die 4 Ngr. für einfachen Brief), 10 Ngr. oben etwas knapp geschnitten, insgesamt gut erhaltener und sehr früher Beleg vom 3.Tag der zugelassenen Markenverwendung für Auslandsbriefe. |
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| SACHSEN - Markenteil |
| Schweiz, 1/2 Ngr. Johann in unglaublichen 8 Stück mit NSt."17" auf Auslandsbrief aus K2 GLAUCHAU 17.I.62 nach Aarau (1.Rayon), dabei jede Marke einzeln verklebt als 7er-Streifen (rechte Marke umgeschlagen und am Rand beim Öffnen durchtrennt, die anderen einwandfrei), eine unglaubliche und phantastische MeF der 1/2 Ngr.-Marke (rs. eine interessante Kaufnotiz, erworben aus der Opitz-Sammlung: "Opitz 1949 10,-" !), neues Fotoattest Rismondo BPP. |
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| SACHSEN - Markenteil |
| 1 Ngr. Johann im 5er-Streifen (größte bekannte und größtmögliche Streifeneinheit) mit weiterer 1 Ngr. sowie 2 Ngr. Johann (diese Bugspur) je mit NSt."8" auf kompletter Briefvorderseite mit allen Merkmalen als R-Brief der 2.Gewichtsstufe von CHEMNITZ nach Buchbrunn bei Kitzingen (Bayern), alle Marken einschließlich Streifen im tadellosem voll-/breitrandigen Schnitt (!), äußerst seltenes Stück in sauberer Erhaltung, neues Fotoattest Rismondo BPP. |
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| SACHSEN - Markenteil |
| Königreich beider Sizilien, 3 Ngr. Johann mit NSt."2" nebst K2 LEIPZIG 14.OCT.55 als frühe Teilbarfrankatur bis zum Ausgang Postverein (Grenze Kirchenstaat) nach Neapel, rs. L2 "Transito per le Stato Pontifico", Teilporto 38 Grana, die Marke voll-/breitrandig (links unten ganz winzig an der Randlinie geschnitten, diese vorhanden) und farbfrisch, sehr seltener Auslandsbrief mit korrekter Markenfrankatur vor der Zulassung für alle Länder zum 1.5.1856, insgesamt gut erhalten, neues Fotoattest Rismondo BPP. |
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| SACHSEN - Markenteil |
| USA, 10 Ngr. und 2 Ngr. mit K2 LEIPZIG 5.AUG.64 auf Überseebrief nach Brownsville, Leitweg über Preußen und besserer viol. K2 AACHEN PAID 23 Cts. 6.8. (nur wenige Monate beim EPB Coeln-Verviers violett gestempelt), Weiterfrancovermerk von 10 Ngr., in Texas nicht zustellbar mit Ra1 CANNOT BE FORWARDED und rs. Ra2 "Am Bestimmungsorte nicht abgefordert", rs. mit 2 Siegeln der sächsischen Kommission für unbestellbare Briefe (zur Ermittlung des Absenders) und viel Text, 10 Ngr. fehlerhaft, trotzdem seltener und sehr interessanter Beleg. |
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| SACHSEN - Markenteil |
| Schweiz, 10 Ngr. Johann als enorm seltene EF auf Auslandsbrief der 2.Gewichtsstufe von blauer K2 LEIPZIG 11.XI.61 poste restante nach Rigi in den 2.Schweizer Rayon, weitergesandt nach Bern (u.a. rs. K2 SCHIFFSBÜRO LUZERN 15.SEP.61), entsprechend doppelter Weiterfrancovermerk von 4 Ngr. bzw. 12 Kr., die Marke farbfrisch sowie voll-/breitrandig in tadelloser Erhaltung, in dieser Form als Doppelbrief möglicherweise Unikat, neues Fotoattest Rismondo BPP. |
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| SACHSEN - Markenteil |
| 3 Pfg., 1/2 Ngr. auf 2 Ngr. Wappen mit NSt."1" von Dresden und viol. K2 STADTPOST 28.X.67 auf äußerst seltenem Orts-R-Brief, mit 3 Pfg. für die Quittungsgebühr (1/2 Ngr. Orts- und 2 Ngr. R-Gebühr), tadellos erhalten Rarität der Sachsen-Philatelie, neues Fotoattest Rismondo BPP. |
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| SACHSEN - Markenteil |
| USA, 1/2 Ngr. und 3 Ngr.schokoladenbraun im Paar Wappen auf Überseebrief aus K2 CHEMNITZ 7.IX.64 nach New York, Leitweg über Bremen mit Weiterfrancovermerk von 4 1/2 Ngr., rs. Ra2 BREMEN 8.9., obere 3 Ngr. rechts 1x kurzer Zahn, eine ganz außergewöhnliche MiF mit Paar der Schololadenbraunen auf Brief! Neues Fotoattest Rismondo BPP (Mi. 4.500,-). |
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| SACHSEN - Markenteil |
| USA, 2 Ngr. Wappen im 4er-Block und im Paar mit Ra3 FREIBERG 24.III.67 auf Überseebrief nach Philadelphia, Leitweg über Preußen mit K2 AACHEN PAID 23 Cts. 26.3., Weiterfrancovermerk von 10 Ngr., durch Randklebung teils etwas Beeinträchtigungen, aber ein Stück der Superlative: Es ist nur noch ein weiterer 4er-Block auf Brief bekannt, gleichzeitig ist er die größte bekannte Einheit auf Brief und die reine MeF von 6 Stück ist ebenfalls die größte MeF dieser Marke (der legendäre Japan-Brief aus der Bolte-Sammlung wurde seinerzeit als die damals höchste MeF mit 5 Stück versteigert - in unserer 23.Auktion), Liebhaberstück von nicht zu schätzendem Wert, neues Fotoattest Rismondo BPP. |
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| EUROPA - Finnland - 2.1.4. Maßnahmen der Post bei Epidemien |
| (Als 1822 das Auftreten einer Epidemie zu befürchten stand, schlug der Postmeister von Abo ohne Wissen der Postverwaltung vor, den Stempel in roter "Warnfarbe" abzuschlagen): 1822, Dienstbrief mit hs. "Fri.Br." und rotem L1 "Abo" nach Winkilä, sehr gut erhaltene Rarität, Fotobefund Gummesson. |
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| EUROPA - Finnland - 2.2.2. Abkehr von der Einheitsgebühr 1850 |
| 10 Kop.karmin 2x als MeF breitrandig rechteckig geschnitten auf Brief der 2.Gewichtsstufe aus Ra2 WIBORG 3.6.1859 nach Heinola, zusätzlich Federzug-Entwertung, Gebühr über 1 Loth Gewicht, linke Marke etwas knittrig, seltener Inlandsbrief über 1 Loth Gewicht, Fotoattest Reinikainen. |
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| EUROPA - Finnland - 2.2.2. Abkehr von der Einheitsgebühr 1850 |
| 5 Kop.blau Faltbrief (Privat-Gzs. der Firma Alfthan/Wiborg) mit ZuF 5 Kop.blau als Fernbrief über 125 Werst von Ra2 WIBORG 4.8.1858 nach Tavastehus, 1.Gewichtsstufe und über 125 Werst, Brief zarte Falte, die Marke voll-/breitrandig und tadellos, allererste Seltenheit in guter Erhaltung (von insgesamt nur 19 bekannten Gzs. sind 5 Stück mit ZuF zu 5 Kop.), Fotoatteste Nykvist und Gummesson "Superb and scare piece". |
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| EUROPA - Finnland - 2.2.4. Währungsreform |
| 5 P.braunlila im Paar mit 40 P.rosakarmin im Paar auf R-Brief der 4.Gewichtsstufe bis 200 Werst von K1 ABO 25.12.1873 nach Karis, 60 P. Brief- und 30 P. R-Gebühr, ganz ungewöhnliche und seltene Frankatur. das Kuvert links und rechts geöffnet und etwas verkürzt, die Marken in guter Erhaltung mit Fotoattest Tuori "Very fine cover, probably unique, ful rouletting". |
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| EUROPA - Finnland - 2.2.5.4. Neueinführungen 1881 |
| 20 P.blau Paar, 25 P.karmin und 1 M.rotlila (Ausgabe 1877) auf Wertbrief mit 1.000 M. der 2.Gewichtsstufe bis 50 gr. mit 40 P. Brief- + 20 P. R-Gebühr + 1 M. Wert von 1.000 Finnmark + 5 P. Siegelgebühr von K1 KASKÖ 21.2.1882 nach Abo, sämtliche Marken farbfrisch und tadellos, einer der schönsten und seltensten Finnland-Briefe in phantastischer, fehlerfreier Erhaltung, Fotoattest Tuori, exFaberge. |
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| EUROPA - Finnland - 3.1.1. Auslandsverbindungen - Schweden |
| 10 Kop.rosakarmin im Paar auf Auslandsbrief mit K1 HELSINGFORS 16.4.1863 und Federzug nach Applerum bei Kalmar, farbfrisch, tadellos durchstochen, ausgezeichnet erhalten, Fotoattest Gummesson. |
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| EUROPA - Finnland - 3.1.5 Via Götheborg |
| 1822, der äußerst seltene rote L1 "Abo" auf Teilfranco-Auslandsbrief nach England, Transit über L1 GRISLEHAMN, der Empfänger zahlte noch 1´8 Sh., ganz außergewöhnliche Kombination für den roten Stempel, gut erhalten. |
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| EUROPA - Finnland - 3.3. Via St.Petersburg und Preußen |
| 10 Kop.karmin im Paar breitrandig rechteckig geschnitten Stück auf Auslandsbrief der 1.Gewichtsstufe von K1 HELSINGFORS 2.9.1859 nach Stettin (Preußen), roter L1 "Aus Russland" und FRANCO, das Paar zusätzlich Federzug und tadellos erhalten, Firmenname überschreiben, während Auslandsbriefe aus Rußland erst 1865 mit Marken frankiert werden durften, war das aus Finnland schon mit der 1.Markenausgabe möglich, Tarif 1.4.1852 - 31.12.1866. |
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| EUROPA - Finnland - 3.3. Via St.Petersburg und Preußen |
| 10 Kop.rosakarmin im Paar und 2.Einzelwerte auf Auslandsbrief der 2.Gewichtsstufe von K1 WIBORG 21.7.1864 nach Betzendorf (Preußen), roter Ra2 "Aus Russland Franco" vom preußischen Eisenbahnpostbüro 11 und zusätzlich rs. L3 EYDKUHNEN-BROMBERG 24.7., die Marken wie üblich etwas unregelmäßig gezähnt,sonst gut erhaltene allererste Seltenheit, es handelt sich um den einzigen bekannten frankierten Brief der 2.Gewichtsstufe dieser Ausgabe nach Deutschland überhaupt, Fotoattest Schwenson BPP (Facit 4C1LKa). |
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| EUROPA - Finnland - 3.3. Via St.Petersburg und Preußen |
| 5 P.braunlila, 10 P.schw./sämisch und 20 P.blau Paar auf Auslandsbrief aus K1 BORGA 18.12.1872 nach Harlingen (Niederlande), Transit über roter K2 AUS RUSSLAND über BUR.XI EDK. BRG. FRANCO 21.12.72, die Marken meist mit ordentlichem Durchstich (teils üblich kurze Zungen), Weiterfrancovermerk von 2 1/4 Gr. an die Deutsche Reichspost (davon 1 Gr. für die Niederlande), Faltbrief ohne linke Seitenklappe (unbedeutend), sehr seltene 3-Farbenfrankatur aus dem Tarifzeitraum 1872-1875, Fotoattest Gummesson und Tuori. |
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| EUROPA - Finnland - 3.3. Via St.Petersburg und Preußen |
| 8 P.schw./grün 4x und 2x 40 P.rosakarmin auf Auslandsbrief der 2.Gewichtsstufe aus K1 HELSINGFORS 1.9.1871 über K2 ST.PETERSBURG 22.8. (Julianischer Kalender) nach Lübeck (NDP), roter K2 AUS RUSSLAND über BUR.XI EDK. BRG. FRANCO 4.9.71, nur einige verkürzte Zungen, sonst insgesamt gut erhaltene und sehr seltene Frankatur, Fotoattest Schwenson BPP (Facit 6v1C3, 9v1C3). |
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| EUROPA - Finnland - 3.3. Via St.Petersburg und Preußen |
| 8 P.schw./grün, 20 P.blau und 40 P.rosakarmin auf Auslandsbrief aus K1 LOVISA 3.6.1872 nach Delfzell (Niederlande), Transit über roter K2 AUS RUSSLAND über BUR.XI EDK. BRG. FRANCO 6.6.72, die Marken meist mit ordentlichem Durchstich, Weiterfrancovermerk von 2 3/4 Gr. an die Deutsche Reichspost (davon 1 Gr. für die Niederlande), seltene 3-Farbenfrankatur aus dem Tarifzeitraum 1866-1872. |
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| EUROPA - Finnland - 3.3. Via St.Petersburg und Preußen |
| 8 P.schw./grün Paar und Einzelwert sowie 2x 40 P.rosakarmin auf Überseebrief aus WIBORG 17.3.1871 nach USA, Transit über K2 ST.PETERSBURG 6.3. (Julianischer Kalender), deutscher L1 FRANCO und K1 rot NEW YORK PAID ALL APR 3, die hohe Frankatur zu 104 P. farbfrisch und mit nur 3 halben Zungen außerordentlich gut erhalten, es sollen nur 2 Briefe nach USA bekannt sein, Liebhaberstück, Fotoattest Tuori (Facit 6v1C3, 9v1C3). |
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| EUROPA - Finnland - 3.4. Großbritannien über Preußen |
| 5 P.braunlila und 1 M.gelbbraun auf Auslandsbrief aus WIBORG 25.10.1870 über K2 ST.PETERSBURG und das deutsche EPB 10 mit Stempel P.D. nach England, beide mit meist gutem Durchstich (nur 1 M 1/2 Z.), der Faltbrief etwas gesäubert, typisches Stück aus der "Wüstenkopf"-Korrespondenz, sehr seltene Frankatur, Fotoattest Gummesson. |
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| EUROPA - Finnland - 3.4. Großbritannien über Preußen |
| 40 P.rosakarmin im Paar auf Auslandsbrief von BORGA 28.3.1872 nach England, deutsches EPB 10 mit Stempel P.D., roter Weiterfrancovermerk von 2 1/2 Gr. (davon 1 Gr. für England), die Marken ausgezeichnet erhalten mit vollem Durchstich, der Brief aus der "Wüstenkopf"-Korrespondenz, Fotoattest Tuori, exFarbegè (Facit 9v1C3). |
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| EUROPA - Finnland - 3.5. Frankreich über Preußen |
| 8 P.schw./grün 4x und 40 P.rosakarmin Paar auf Auslandsbrief von HELSINGFORS 5.4.1870 nach Cognac, Weiterfranco für Preußen und Rußland mit 5 1/2 Gr. angezeichnet, 2 Werte zu 8 P. mit üblich verkürztem Durchstich, sonst gut erhaltene Seltenheit, Fotoattest Tuori (Facit 6Cya, 9Cye). |